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So tragen Sie einen Ganzkörper-Sicherheitsgurt. Der Unterschied zwischen einem Ganzkörper-Sicherheitsgurt und einem Halbkörper-Sicherheitsgurt.
20.03.2024
1. Einführung in die Funktionen von Ganzkörper-Sicherheitsgurten
Schultergurte und Beingurte: Aus hochfestem Polyestergewebe gewebt, 44 mm breit, UV-behandelt, um ein Ausbleichen zu verhindern.
Beingurte: Verstellbar, mit Metall-Schnappschnallen ausgestattet.
D-Ring auf der Rückseite: verbunden mit dem 30 cm langen Verlängerungsgurt, der auf der Brust befestigt werden kann.
Sitzgurt: Einzigartiges Design, kann nach einem Sturz in eine Sitzposition gebracht werden und reduziert so den Druck auf die Gliedmaßen.

3. So tragen Sie einen Ganzkörper-Sicherheitsgurt
1. Überprüfen Sie den Sicherheitsgurt
Halten Sie die D-Ring-Schnalle am Rückenpolster des Sicherheitsgurts fest, um sicherzustellen, dass sich das Gurtband nicht verheddert.
2. Legen Sie einen Sicherheitsgurt an
Legen Sie den Sicherheitsgurt über Ihre Arme und Schultern. Achten Sie darauf, dass das Gurtband frei hängt und nicht verheddert. Die Schultergurte müssen senkrecht und nicht nah am Körper verlaufen.
3. Beingurte
Nimm die Beinschlaufen und verbinde sie mit den Schnallen am Gurtband auf beiden Seiten deiner Hüfte. Fädle das überschüssige Gurtband in den Einstellring ein.
4. Brustgurt
Befestigen Sie die Brustgurte mit den Anziehschnallen. Der Brustgurt muss 15 cm unterhalb der Schultern sitzen. Fädeln Sie das überschüssige Gurtband durch den Verstellring.
5. Stellen Sie den Sicherheitsgurt ein
Schultern: Passen Sie das Gurtband am ganzen Körper an, beginnend bei den Schultern, und achten Sie darauf, dass die Höhe des Beingurts knapp unterhalb der Hüfte liegt und der D-Ring auf der Rückseite zwischen den Schulterblättern liegt.
Beine: Passen Sie dann die Beingurte an und versuchen Sie, eine einbeinige Streckung und eine halbe Kniebeuge auszuführen. Stellen Sie die Länge der Beingurte auf beiden Seiten so ein, dass sie gleich lang sind.
Brust: Die Brustgurte sollten in der Mitte der Brust verlaufen und etwa drei Fingerbreit vom unteren Ende des Brustbeins entfernt sein.
Ein richtig getragener und eingestellter Ganzkörper-Sicherheitsgurt kann die Aufprallkraft wirksam auf den gesamten Körper übertragen und ein gewisses Maß an Aufhängungsunterstützung und Sturzrettung bieten.
3. Der Unterschied zwischen Ganzkörper-Sicherheitsgurten und Halbkörper-Sicherheitsgurten
1. Bei Belastung des Ganzkörper-Sicherheitsgurts verläuft die Kraftrichtung senkrecht zum Boden und senkrecht nach oben, wodurch die Zugkraft gleichmäßig auf Beine, Brust und Rücken verteilt wird. Kommt es beim Tragen des Ganzkörper-Sicherheitsgurts zu einem Sturz, wird die Aufprallkraft gleichmäßig auf Beine, Brust und Rücken sowie auf andere Teile des gesamten Rumpfes verteilt. Dadurch werden Hüftverletzungen minimiert und der Körper in der optimalen Position zur Selbstrettung gehalten. Dies ist sein Vorteil. Der Nachteil besteht darin, dass sich der Gurt bei einem zu heftigen Sturz weiterdreht, was zu Schwindelgefühlen und Nackenverletzungen führen kann. Ganzkörper-Sicherheitsgurte werden aufgrund ihres hohen Preises und des umständlichen An- und Ablegens beim Klettern und Bergsteigen zunehmend nicht mehr verwendet und finden Anwendung in der Industrie oder bei Expansionsaktivitäten. Heutzutage sind Sitzgurte weit verbreitet, da Sitz- und Brustgurte die Wirkung von Ganzkörper-Sicherheitsgurten erzielen und Brustgurte durch lange, flache Gurte ersetzt werden können. Beim Bergsteigen können die beiden Riemen des Rucksacks auch die Funktion des langen flachen Riemens ersetzen.
2. Es gibt auch zwei Ausführungen von Halbkörper-Sicherheitsgurten: einer wird „Windeltyp“ genannt (geht zwischen den Beinen hindurch und ist mit dem Gürtel verbunden) und der andere heißt „Swami“.
Damit die beiden Beinschlaufen funktionieren, muss der Sicherheitsgurt im Windelstil zwischen den Beinen hochgezogen und mit dem Hosenbund verbunden werden. Mittlerweile verschwinden Sicherheitsgurte dieser Art zunehmend vom europäischen und amerikanischen Markt. Grund 1: Diese Art von Sicherheitsgurt ist beim Hängen an der Felswand sehr unbequem. Grund 2: Es gibt keinen Schutzring und ein zusätzliches Eisenschloss ist erforderlich. Grund 3: Die Kraft ist konzentriert und die Spannung kann nicht gut verteilt werden. Grund 4: Die Kraftpunkte sind verstreut, was bei Stürzen zu Verletzungen an Beinen und Hüfte führt. Mittlerweile wurden einige Verbesserungen an diesem Sicherheitsgurttyp vorgenommen, der speziell beim Bergsteigen verwendet wird.










